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Die Hermann und Margrit Rupf–Stiftung



1954 errichtete das Sammlerpaar mit einem grossen Teil seiner Sammlung die Hermann und Margrit Rupf–Stiftung. Zweck der Stiftung ist die Erhaltung und Ergänzung des Sammlungsbestandes. Mit der Betreuung des Stiftungsgutes, das 1954 ca. 300 bedeutende Werke klassischer Moderne umfasste, wurde das Kunstmuseum Bern beauftragt.

Bis heute ist es der Stiftung möglich, mit den vom Stifterpaar zur Verfügung gestellten Mittel, die Sammlung zu ergänzen. Im Sinne des Sammlerpaares wurde mehrheitlich in zeitgenössische Kunst investiert; in den letzten Jahren fanden bedeutende Werkgruppen von Schweizer Kunstschaffenden wie Bernhard Luginbühl, Meret Oppenheim, Markus Raetz, Dieter Roth und Otto Tschumi sowie Vertretern der konkreten Kunst wie Richard Paul Lohse oder Max Bill Eingang in den Sammlungsbestand. Gleichzeitig erweitern internationale Positionen um Arbeiten von Ad Reinhard, Donald Judd, Joseph Beuys, Brice Marden, Joseph Kosuth, Lucio Fontana oder James Turrell die Sammlung Rupf.

Um die Sammlungs– und Ankaufsstrategie gezielt weiterführen zu können, hat die Rupf–Stiftung 2007 ein entsprechendes Konzept verabschiedet:
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Ergänzung der Sammlung Rupf: bestehende Werkgruppen der von Hermann und Margrit Rupf zusammengetragenen Sammlung.
Ergänzung von Werkgruppen, die hauptsächlich durch die Stiftung (ab 1954) angelegt worden sind.
Erwerbungen von zeitgenössischen Arbeiten jüngerer Generationen, deren Werke konzeptionell an die bisherigen Sammlungsschwerpunkte anknüpfen.