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Das Sammlungsarchiv



Das Kunstmuseum Bern beherbergt nicht nur die Sammlung an Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier der Rupf–Stiftung, sondern verwaltet auch das Archiv und die Bibliothek.

Im Archiv befinden sich Originaldokumente (Briefe, Notizen, Belege etc.), die das Ehepaar Rupf in der Zeit von 1928 bis zu seinem Tod, 1961 respektive 1962, aufbewahrt hat. Die Gründe, warum aus der Zeit vor 1928 nichts erhalten geblieben ist, sind nicht bekannt.

Ein wichtiger Bestandteil des Archivs ist die Korrespondenz zwischen Hermann Rupf und Daniel–Henry Kahnweiler. Aus der Zeit zwischen 1928 und 1962 sind über 700 Briefe und Postkarten, grösstenteils von Kahnweiler verfasst, erhalten geblieben. Hermann Rupf hat seinerseits eigene, mit Schreibmaschine geschriebene Briefe im Doppel aufbewahrt.

Eine reichhaltige Korrespondenz mit Künstlerfreunden wie Paul Klee, Wassily Kandinsky oder dem Schweizer Albert Schnyder gibt Einblick in Rupfs Beziehungsnetz.

Zum Stiftungsgut, welches nach dem Tod des Stifterpaares 1962 schliesslich ins Kunstmuseum Bern überführt wurde, gehört auch eine kleine Bibliothek. Diese umfasst zahlreiche Kataloge und Publikationen, die eng in Zusammenhang mit Rupfs Sammlung stehen: so beispielsweise speziell Hermann Rupf gewidmete Schriften Kahnweilers oder diverse Bücher mit Grafiken und Illustrationen von Vlaminck, Derain oder Léger.