English

Die Sammlung



Die Sammlung von Hermann und Margrit Rupf stellt ein einzigartiges Sammlungsgut dar: Das Paar hat sich als erste Schweizer Privatsammler intensiv mit abstrakter Kunst auseinandergesetzt und unmittelbar in der Zeit deren Entstehung (ab 1907) nach persönlichen Kriterien gesammelt. Die Sammlung umfasst unter anderem wunderbare Werkgruppen der Fauves (Friesz und Derain), der Kubisten (Braque, Picasso, Gris und Léger) sowie Werke von Klee, Kandinsky und Masson.

Eine zentrale Rolle in dieser Sammlertätigkeit spielte der Kunsthändler Daniel–Henry Kahnweiler, mit welchem Hermann Rupf eine lebenslange Freundschaft verband.

1954 wurde die Sammlung — rund 250 Werke sowie zahlreiche Kunstbücher — dem Kunstmuseum Bern anvertraut und in eine Stiftung überführt. Heute umfasst das Sammlungsgut der Stiftung über 900 Werke (Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier).

Das Stiftungsgut wird durch die Konservierungs- und Restaurierungsabteilung des Kunstmuseums Bern betreut. Dokumentationen zu laufenden Projekten werden dem interessierten Publikum hier zur Verfügung gestellt.

Pablo Picasso, Un violon accroché au mur, 1913. Bericht 2009 (PDF)